Suche

Ukraine-Hilfe

Zentrale Informationsseite des Landes Berlin zum Thema Ukraine 

www.berlin.de/ukraine/

Zentrale Informationsseite des Bezirks Spandau zum Thema Ukraine 

www.berlin.de/ba-spandau/politik-und-verwaltung/beauftragte/integration/arti- kel.1181676.php

Handzettel erste Schritte und wichtige Kontakte / Wissenswertes, Registrierung, Unterbringung, Sozialleistungen 

www.berlin.de/ba-spandau/politik-und-verwaltung/beauftragte/integration/artikel.1181676.php

Sie können / möchten privat ukrainische Geflüchtete aufnehmen oder suchen für Ihre Gäste eine Bleibe

-->Melden Sie sich bei der Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben

Ansprechpartner Lukas Knebel / Tel.: 030/ 513 0100 19 / E-Mail: lukas.knebel[at]giz[.]berlin

Sprachführer PDF für geflüchtete Ukrainer: Download als PDF

 

weitere Infos

Den hohen Energiekosten ein Schnippchen schlagen

Den hohen Energiekosten ein Schnippchen schlagen

500 Euro pro Jahr (pro Person im Haushalt) mehr im Geldbeutel haben, sind kein Problem.

Massiv steigende Energiekosten lassen uns heute stärker darüber nachdenken, wo und wie der Verbrauch reduziert werden kann, um Geld zu sparen. Wie so oft wird mit Gewohnheiten erst dann gebrochen, wenn es uns der Geldbeutel diktiert. 

Ein Beispiel, wie mit überschaubarem Aufwand und ohne wirklichen Komfortverlust viel Geld gespart werden kann, ist das Duschen. Morgens und/oder abends schnell unter die Dusche hüpfen, weil uns unser Reinlichkeitsgefühl oder der Wunsch nach Entspannung es „notwendig“ macht, bietet überraschend viel Einsparpotential. Rund 13 Prozent der Energiekosten eines Haushalts gehen auf das Konto Warmwasser, stellt aktuell die Verbraucherzentrale fest. Übrigens: Eine Badewanne fasst etwa 120 Liter Wasser. Die Kosten dafür lassen sich also leicht ausrechnen.

An zwei Stellen können wir erheblichen Einfluss auf die entstehenden Kosten nehmen:

Duschdauer und Wasserverbrauch. Die durchschnittliche Duschdauer in Deutschland beträgt etwa sechs bis zehn Minuten. Etwa die Hälfte der Bevölkerung duscht einmal täglich. Ab einem Alter von 50 Jahren tun dies sogar rund 60 %. Etwa 35 % des täglichen Trinkwasserverbrauchs (Stand 2021) fällt in die Bereiche: Baden, Duschen und Körperpflege. Je nach genutztem Duschkopf fließen sechs bis 25 Liter Wasser pro Minute aus der Leitung. Durchflussbegrenzer/Wassermengenregler für Dusche und Handwaschbecken reduzieren deutlich den Wasserverbrauch auf 6 bis 12 Liter pro Minute – ohne einen merklichen Komfortverlust.

Aktuell (November 2022) muss für eine Kilowattstunde (kWh) rund 45 Cent bezahlt werden. Je nach Vertrag/Region kann es deutlich mehr, aber auch etwas weniger sein.

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen bietet einen „Duschrechner“, der es allen Nutzenden sehr einfach macht, die individuellen Kosten zu berechnen. Leider gibt es diesen Duschrechner bisher nur für dieses Bundesland. Es wird daran gearbeitet, einen solchen auch anderswo nutzbar zu machen (mit den entsprechenden Eckdaten). Trotzdem ist er für alle problemlos nutzbar. Grundlage für dessen Preisberechnung sind die durchschnittlichen Energie-, Wasser- und Abwasserpreise vom Juni 2022. Klickt man aber auf „Erweiterte Berechnung mit eigenen Endgeldangaben“, dann können die eigenen Werte/Kosten eingegeben werden.

https://www.verbraucherzentrale.nrw/duschrechner

Der Standard-Duschrechner bietet eine Auswahl unterschiedlichster Arten der Wassererwärmung. Diese haben einen direkten Einfluss auf die entstehenden Kosten. Anschließend können gewünschte Wassertemperatur, Durchflussmenge pro Minute und Duschdauer gewählt werden.

 

Beispiel 1:

  • Eine Person, einmal Duschen pro Tag
  • Strom, elektrischer Durchlauferhitzer
  • Wassertemperatur: 38 Grad Celsius
  • Wasserdurchsatz: 13 Liter/min
  • Duschdauer: 10 Minuten
  • Energieverbrauch: 4.35 kWh pro Duschgang und 1588.84 kWh pro Jahr
  • CO₂-Ausstoß: 1,83 kg pro Duschgang und  667,31 kg pro Jahr

Kosten 

  • Wasser und Abwasser:  0,56 € pro Duschgang und 205,46 € pro Jahr
  • Energie:  1,44 € pro Duschgang und 524,32 € pro Jahr
  • Gesamtkosten: 2,- Euro pro Duschgang und 729,78 Euro im Jahr

 

Beispiel 2:

  • Eine Person, einmal Duschen pro Tag
  • Strom, elektrischer Durchlauferhitzer
  • Wassertemperatur: 38 Grad Celsius
  • Wasserdurchsatz: 6 Liter/min
  • Duschdauer: 5 Minuten
  • Energieverbrauch: 1.00 kWh pro Duschgang und 366.66 kWh pro Jahr
  • CO₂-Ausstoß: 0,42 kg pro Duschgang und 154,00 kg pro Jahr

Kosten 

  • Wasser und Abwasser:  0,13 € pro Duschgang und 47,41 € pro Jahr
  • Energie: 0,33 € pro Duschgang und 121,00 € pro Jahr
  • Gesamtkosten: 0,46 Euro pro Duschgang und 168,41 Euro im Jahr

Einsparung im Vergleich zum Beispiel 1: 561,37 Euro pro Jahr und pro Person im Haushalt

 

Wie funktionieren Durchflussbegrenzer?

Durchflussbegrenzer helfen beim Wasser- und Energiesparen. Reine Wassersparer werden einfach zwischen Wasserschlauch und Duschkopf gesetzt. Sie reduzieren die durchfließende Wassermenge, indem sie einerseits weniger Wasser hindurchlassen und zusätzlich Luft einwirbeln. Gefühlt scheint also die gleiche Wassermenge hindurchzukommen, wie bisher.

Aus einer normalen Wasserarmatur fließen 15 bis 20 Liter Wasser pro Minute. Hier werden Durchflussbegrenzer schon länger erfolgreich eingesetzt. Diese können den Verbrauch um rund 50 % reduzieren. In den modernen Varianten der Duschköpfe ist dies alles eingebaut. Ein simpler Durchflussbegrenzer kostet zwischen zwei und 10 Euro, ein einfacher wassersparender Duschkopf zwischen 15 und 30 Euro, je nach Komfort. Eine winzige Investition, die möglicherweise auch der eigene Vermieter übernimmt, ermöglicht eine Kosteneinsparung von mehr als 50%.

Selbst den Wasserverbrauch ausrechnen

Wenn sie selbst testen möchten, welche Wassermenge durch ihren Duschkopf fließt, dann schnappen sie sich einen Wassereimer (meist fassen diese 10 Liter) und stoppen die Zeit, bis er voll ist. Ein einfacher Dreisatz genügt, um daraus den Wasserdurchsatz pro Minute zu berechnen. Nehmen wir einfach an, in 40 Sekunden ist der Eimer voll: 600:40 = 15 Liter/Minute. 10 Minuten Duschen verbrauchen in diesem Beispiel 150 Liter Warmwasser. Daraus ergibt ein Jahresverbrauch von 54.750 Litern pro Jahr.